SV Röderland 75 Bönitz – Blau-Weiss Möglenz I 0:8 (0:2)

Aufstellung: Kranig, Richter, Zocher, Görlich, Hagedorn, Casper, Schacht, Wenzel, Liepe, Hentschel, Schramm

Es war endlich soweit , das mit Spannung erwartete Pokalspiel sollte nun stattfinden.
Die Auslosung hatte Bönitz einen durchaus attraktiven Gegner beschert.
Zum Pokalspiel reiste aus der Nachbarschaft der Kreisligist Möglenz an. Dieses Spiel sorgte schon im Vorfeld für ausreichend Gesprächsstoff. Zum Einen kennt man sich von je her (und einigen zum Teil lustigen Feiern). Zum Anderen spielen seit dieser Saison zwei ehemalige Bönitzer Spieler, R.Oehler und M. Vulpius, für den Kreisligisten. M. Vulpius wechselte über dem Umweg Lausitz nach Möglenz. R. Oehler spielte in der letzten Saison Libero in Bönitz und tat auch neben dem Spielfeld noch viel für den Verein. (Nochmals vielen Dank und viel Glück). Diese zwei Spieler mußten sich im Vorfeld doch ein paar lustige Sprüche anhören.

Anmerkend wäre noch zu erwähnen, dass sich R. Oehler das Spiel gegen seine alten Mannschaftskammeraden aufgrund einer Sperre entgehen lassen mußte.
In Bönitz hofften bestimmt Einige im Geheimen auf eine Überraschung, denn der Pokal schreibt ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. Mit viel Einsatz und Willen wollte man den Klassenunterschied ausgleichen. Doch die Bönitzer Mannschaft mußte zahlreiche Ausfälle verkraften. Zum Einen sorgte die Grippe für Unheil oder man hatte z.B. eine dicke Backe.
So war man froh das man mit elf Spielern auflaufen konnte. Dies war auch nur möglich, da Siegmar Casper seine Schuhe schnürte, wie schon in Koßdorf.
(Die Redaktiosdatenbank: In Koßdorf konnte durch sein Solo und dem damit verbundenen Elfmeter der Sieg eingefahren werden.)
Schon in den ersten Minuten konnte man klar erkennen in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde. Möglenz begann sehr druckvoll, doch die Bönitzer Abwehr stand vorerst ganz gut. Es gelang jedoch zu selten, für Entlastung zu sorgen. In der 30. Spielminute konnte M. Kreisler nach einer Ecke das Getümmel im Strafraum ausnutzen und für Möglenzer Führung sorgen. Kurz vor der Halbzeit war es wieder M. Kreisler, der einen Bönitzer Abwehrspieler fintierte und den Ball ins obere Eck zum 0:2 schlenzte. Dies war für die Moral nicht besonders hilfreich.

Nach der Halbzeit nahm das Schicksal seinen Lauf und Möglenz konnte seine Favoritenrolle deutlich untermauern. So gelang O. Lehmann bald das 3:0 und die Gegenwehr schien gebrochen. Möglenz ließ nun den Ball laufen und erhielt nun fast schon Chancen im Minutentakt. So resultierten auch die Tore vier, fünf und sechs.
Nun machte sich auch bemerkbar das man keinen Wechselspieler hatte, denn der ein oder andere angeschlagene Spieler mußte nun auf die Zähne beißen.
Man hörte schon auf zu zählen und ersehnte den Schlußpfiff.
In die Torschützenliste des Siegers konnten sich zum Bsp. noch Effland, Keiser oder nochmals Kreisler eintragen lassen. Der Ehrentreffer blieb den Bönitzern unvergönnt.

Das Endergebnis lautete 8:0 für Möglenz. Für Bönitz darf der Blick nur nach vorne gehen und das Spiel so schnell wie möglich vergessen, denn in der kommenden Woche erwarten wir Kraupa und da kann das Motto nur lauten: Punkten!

Rene’ Liepe

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